Die metallischen Abschirmmethoden von mittelspannungs-XLPE-isolierten Stromkabeln bestehen hauptsächlich aus einer Kupferband-Überlappungsbewicklungsabschirmung und einer lockeren Kupferdrahtabschirmung.
Gemäß dem Standard GB/T12706-2008 für Kabel mit Nennspannungen von 6kV bis 35kV beträgt das durchschnittliche Überlappungsverhältnis von Kupferband bei der Kupferbandabschirmungsmethode nicht weniger als 15% der Breite des Kupferbandes (Nennwert), und der Mindestwert beträgt nicht weniger als 5%. Die Dicke des Kupferbandes für einadrige Kabel beträgt ≥ 0,12 mm, die durchschnittliche Dicke von mehradrigen Kabeln beträgt ≥ 0,10 mm, und die Mindestdicke des Kupferbandes beträgt nicht weniger als
90% des Nennwertes. Die Kupferdrahtabschirmung besteht aus locker gewickelten weichen Kupferdrähten, deren Oberfläche durch umgekehrt gewickelte Kupferdrähte oder Kupferbänder befestigt sein sollte, und der durchschnittliche Abstand zwischen benachbarten Kupferdrähten sollte nicht größer als 4 mm sein.
Die Abschirmung in der Kabelstruktur ist eine Maßnahme zur Verbesserung der Verteilung des elektrischen Feldes. Die Rolle der metallischen Abschirmung hat hauptsächlich folgende Aspekte:
1. Wenn das Kabel normal unter Spannung steht, leitet die metallische Abschirmungsschicht den kapazitiven Strom, und bei einem Kurzschlussfehler leitet sie den Kurzschlussstrom.
2. Das beim Einschalten des Kabels entstehende elektromagnetische Feld wird im isolierten Kern abgeschirmt, um elektromagnetische Störungen nach außen zu reduzieren, und die metallische Abschirmungsschicht begrenzt auch die Auswirkungen des externen elektromagnetischen Feldes auf das Innere.
3. Das Schutzsystem des Kraftwerks verlangt, dass die äußere Metallabschirmung bessere Blitzschutzeigenschaften aufweist.
4. Homogenisierung des elektrischen Feldes zur Vermeidung von axialen Entladungen. Da die halbleitende Schicht einen gewissen Widerstand aufweist, kommt es bei schlecht geerdeter metallischer Abschirmungsschicht zu Entladungen entlang der Oberfläche aufgrund ungleichmäßiger Potenzialverteilung in der Kabelachse.